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Den Hitlergruß in der Schule zu verweigern, da von keinem Menschen und schon gar nicht von einem Diktator und Massenmörder ein Heil ausgehen könne, das war das „Vergehen“ der kleinen Hermine Liska, einem 1930 in Kärnten geborenen Bauernmädchen. Es folgten Einweisungen in Anstalten zur Umerziehung, doch Hermine, deren religiöser Hintergrund die „Bibelforscher“ waren, blieb standhaft. Sie nahm als junges Mädchen Diskriminierung und Bürden auf sich und widerstand den Verlockungen des NS-Systems.
Am 13 April kam Frau Liska als Zeitzeugin in die 4b-Klasse und erzählte ihre Geschichte aus jener menschenverachtenden Zeit des Nationalsozialismus. Ihre sanftmütige Erzählung und die einführenden Worte von Frau Esther Dürnberger hinterließen Betroffenheit und Achtung. Das Menschenrecht Religionsfreiheit und die Grausamkeit der Nazi-Diktatur blieben nicht länger abstrakte Begriffe.

Schülereinträge ins Gästebuch

Die Opfergruppe der Zeugen Jehovas wurde auch in der II. Republik erst sehr spät beachtet. Der Verein „Lila Winkel“ leistet seit Jahren wichtige Aufklärungsarbeit.

Prof. Mag. Günter Hofbauer