
Vergeben JA – Vergessen NEIN
Religiöse Verfolgung unter dem NS-Regime
Die Religionsgemeinschaft JEHOVAS ZEUGEN möchte auf vergessene Opfer der NS-Zeit aus ihren Reihen aufmerksam machen. Es ist unser Anliegen, dass auch der Opfer gedacht wird, welche schon damals als Randgruppe existierten und welche mitunter auch heute an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden, indem man ihnen Rechte verweigert, sie verleugnet oder einfach totschweigt.
Spricht man von den Gräueltaten und den Opfern der NS-Zeit, wird zumeist auf eine Gruppe vergessen, die in besonderem Maß dem Zorn und der Wut des NS-Regimes ausgesetzt war – die religiöse Gruppe der Bibelforscher, wie Zeugen Jehovas damals genannt wurden. Auch Bürger des 6. Bezirks waren davon betroffen und verloren ihr Leben.
Die in dieser Ausstellung angeführten Schicksale sollen zeigen, dass es möglich ist, Gruppenzwang und Vereinnahmung zu entgehen und dass nicht Bildung und Herkunft oder soziale Stellung darüber entscheiden, ob man sich einem Unrechtsregime entgegenstellt. Vielmehr zeigt die Dokumentation, dass es oftmals einfache Menschen waren, die den Mut hatten, anders zu sein.
Wir dürfen Sie einladen, dieses Rahmenprogramm in der Zeit von
Freitag, 3. bis Sonntag, 5. Oktober 2008, Wien, „Mariahilfer Platzl”
am Platz vor dem Haus Mariahilfer Straße 123
zu besuchen.
- Einladung zur Sonderausstellung - Seite 1 (PDF) [867 KB]
- Einladung zur Sonderausstellung - Seite 2 (PDF) [61 KB]
Zusätzliche Informationen finden Sie auch unter:
http://www.erinnern-fuer-die-zukunft.at